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Seite erstellt: 22.05.2007

Letzte Änderung: 14.10.2015

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Lutter am Barenberge

eine Bilddokumentation der Zeit von 1900 - heute

(zusammengestellt im Mai 2007 / Wolfgang Roehl)

 

 

Beim Lesen der Lutterchronik und anderer Schriften über den Ort fielen mir einige dort abgedruckte Fotos und Postkarten von Lutter aus "vergangenen Zeiten" auf, die ich schon einmal in Alben und Archivmappen meines Vaters gesehen hatte. Eine erneute Durchsicht der Unterlagen bestätigte dies. Für Heimatforscher sicherlich eine kleine Fundgrube, für mich ein Teil der Geschichte unserer Familie.

Mein Vater und Großvater waren beide Buchbindermeister in Lutter und hatten daneben eine kleine Druckerei und ein Geschäft für Schreibwaren, usw. U. a. wurden auch Ansichtskarten von Lutter und Umgebung verkauft. Bei einem Besuch des Heimatmuseums in Lutter 2007 anlässlich des Klassentreffens zum 50sten Jahrestag der Einschulung kam ich mit einer älteren Dame ins Gespräch, die ehrenamtlich im Museum mitarbeitet. Sie erzählte mir, dass sowohl mein Vater als auch Großvater viele Fotos von Lutter aufgenommen hätten und diese dann (über eine auswärtige Druckerei) als Ansichtskarten haben anfertigen lassen. Mit welcher Fotoausstattung zumindest mein Großvater unterwegs war, zeigt das Bild oben. Dieser tolle Apparat aus Holz und Leder ist noch im Original erhalten und hat bei mir zu Hause einen angemessen Platz gefunden. Neben dem gewiss fototechnischen historischen Wert, den dieser museumsreife Kasten  hat, ist für mich aber der familiengeschichtliche Wert ausschlaggebend dafür, den Apparat zu behalten.

 

Hier nun Ansichtskarten und Bilder aus fast vergangenen Zeiten. Dazu gibt es da und dort ein Vergleichsbild aus der heutigen Zeit (Anfang des 21. Jahrhunderts).

 

Vergrößern der Bilder mit "Mausklick"

Das wohl älteste bekannte Bild von Lutter

Der Merian Kupferstich aus dem Jahr 1654

Obiges Original seit Oktober 1907 im Familienbesitz

a) l.o. Frankfurter Str., Ecke Untere Bachstraße

b) r.u.: zw. Dröge und Schilling gegenüber dem alten Forstamt

(geschätzt 1920)

 

 

im Vergleich 2007 zu li. a)

im Vergleich 2007 zu li. b)

links:

Kohlbrand'sche Villa an der Frankfurter Straße/Ecke Bahnhofstraße--daneben Geschäftshaus Roehl

 

rechts:

zum Vergleich 2007

 

 

Kohlbrand'sche Villa um 1965

 

Kirche St. Georg

 

Kirche St. Georg zw. 1900-1910 

Ansichtskarte

oben: Mühlenteich mit Bergfried und Kirche

unten: Bergfried der Burg

 

Kirche St. Georg zw. 1900-1910

Blick vom Bergfried der Burg über Lutter in Richtung Neuwallmoden

am linken Bildrand die Bahnhofstraße und Straße nach Neuwallmoden

 

Kirche St. Georg

links

Frankfurter Straße ca. 1900

ganz li.: ehem. Geschäfts- und Wohnhaus der Fam. Roehl (bis 1905, danach im Tausch an Fricke)

 

rechts

zum Vergleich 2007

Lutter Gesamtansicht von WNW

Bildvordergrund: Straße zum Bahnhof

 

Ansichtskarte von ca. 1915

Ansichtskarte von 1903

geteilte Ansichtskarte

oben: Merianstich von 1654

unten: Lutter um 1925

     

 

links:

Bahnhofstraße (zum Marktplatz) ca. 1929

 

 

 

rechts:

zum Vergleich 2007

 

 

 

 

 

links:

Bahnhofstraße (vom Marktplatz) ca. 1910

 

 

 

 

rechts:

zum Vergleich 2007

 

Barenberger Hof

li: 1911

re: 2007

     

Barenberger Hof 1911

re. im Bild: Zapfsäule

Barenberger Hof 2007

Barenberger Hof 2007

(Besitzer "Steve" Meier)

     

Frankfurter Straße

v.r. Kohlbrand'sche Villa, Geschäftshaus Roehl, Forstamt, Landwirt Ernst

li. Straßenseite: Landwirt Dröge

 

Buchbinderwerkstatt Roehl

Mühlenteich mit Bergfried und Kirche

 

Am Mühlenteich 

Am Mühlenteich 2006

 

Am Mühlenteich 2006

 

links:

Raststätte Kühn 1957

 

 

 

rechts:

zum Vergleich 2007

Erstes Haus an der "Dr.-Heinrich-Jasper-Straße" Ecke "Bahnhofstraße" (Aufnahme ca. 1938)

 

Die Niedermühle um 1930

(an der Straße nach Neuwallmoden)

 

Beide Fotos oben:

1936 aufgenommen vom Bohrturm Richtershöhe

 

Bild links:

Der Bohrturm Richtershöhe 1936

Die Suche nach Erdöl war vergebens.

Bei dieser Bohrung handelte es sich um die Reichsbohrung Lutter 1, die im Jahr 1936 vom 07.02. bis 26.11. im Rahmen des damaligen Reichsbohrprogramms Tiefbohrung  (Autarkiebestrebungen des 3. Reiches) von der KCA Deutag bis auf 1.666 m Tiefe gebracht wurde, aber keine Anzeichen auf Erdöl/Erdgas erkennen ließ (immerhin von 739 bis 1.585 m = 846 m angestaute und verfaltete Steinsalze des Zechsteins von vor 250 Mio. Jahren).

Bis 739 m wurde steil stehender Unterer Buntsandstein erbohrt.

Endteufe 1.666 m im Oberrot liegend.

Diese und weitere Informationen sind frei zugänglich auf dem Kartenserver NIBIS des LBEG unter Tiefbohrungen.

(Besten Dank an meinen ehemaligen Mitschüler Dr. W.W. Beer für diese Informationen).

Getreideernte 1930

Ansicht nordwestl. des Bahnhofs

aufgenommen nordöstlich vom Graffel

     

Café LUBA: das Ausflugscafé im Nauer Berg an der Straße nach Bodenstein. Inhaber Wilhelm Ohms. Bis in den Anfang der 1960er Jahre fanden hier auch die Schulfeste der Volksschule statt. 1973 wurde das Café geschlossen. Heute ist bis auf zwei Treppenstufen und das Fundament nichts mehr erhalten. Der Wald hat wieder Besitz genommen.

Café LUBA 1927  Eröffnung

Café LUBA 1930 (mit überdachter Veranda)

Café LUBA 1932 (Rotkreuztag)

     
     

Propellertriebwagen Kruckenberg Schienenzeppelin (1930/31). Durchfahrt am Bahnhof Lutter in Richtung Nauen/Neuekrug/Seesen.

Bahnhof vom Nauer Berg aufgenommen

im Hintergrund Lutter

Zugunglück am Bahnhof Lutter Januar 1907 (Ein Toter)

     
     

Die Burganlage von Lutter

   

Bergfried 2007

Die Burg

Bergfried 2007

     

Burg (Domäne) Herrenhaus um 1910

Bergfried mit umbauten Herrenhaus

Burg 2006

     

Palas von 1318

Palas (Brauhaus) 2006

Westansicht

 

Palas

Südansicht

Palas innen

 

Palas innen

Palas innen

 

 

Burg Wirtschaftsgebäude 2006

 

 

Burg Wirtschaftsgebäude 2006

     

Umgebung von Lutter

   

Eine Köhlerhütte irgendwo in den Wäldern ringsum Lutter

 

Hahausen und Nauen

 

Ostlutter

Ostlutter

 

Neuwallmoden

Hubertusgrotte am Jägerhaus

zw. Sehlde und Volkersheim nahe Bodenstein

Neuwallmoden

 

 

Zusammengestellt im Mai 2007 / Wolfgang Roehl

 


 

Bildquellen

In Familienbesitz befindliche eigene Fotos und Ansichtskartendokumente

 


 

Eine Abhandlung über den Ort Lutter am Barenberge, seine geschichtliche Bedeutung wegen der Schlacht bei Lutter am Barenberge am 27. August 1626 (30jähriger Krieg), die Kirche St. Georg mit dem wohl ältesten Glockengeläut in Deutschland sowie die Burg Lutter habe ich unter http://www.wolfgangroehl.de/Lutter.htm eingestellt.